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| 1. Tag: Endlich geht's los |
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Wieder einmal Flughafen Zürich. Es ist noch keine sechs Wochen her,
als wir uns in einer Bar auf ein Bier getroffen haben und diese
'Bier-Idee' entwickelt haben. Aber der Zeitpunkt ist genau richtig. Nach
fast zwei Monaten Regenwetter sind wir reif für die Sonne Nevadas. Wir
besteigen eine Boing 777 der American Airlines und sind freudig überrascht
über die grosszügige Beinfreiheit und die breiten Sitze im Flugzeug.
Das Essen an Bord ist fein und der Nachschub an Wein und Bier
funktioniert hervorragend. Das haben wir auch verdient, denn das
Entertainment- System im hinteren Teil des Flugzeugs funktioniert nicht,
und so bleibt uns nicht viel Ablenkung. Als wir in Dallas zwischenlanden ist es früher Nachmittag und das Wetter zeigt sich von der besten Seite. Unsere Vorfreude steigt. Nach einem kurzen Aufenthalt steigen wir um in eine Super 80 Richtung Las Vegas, wo wir gegen 17.00 Uhr Ortszeit ankommen. Der Transfer zum Hotel erfolgt per Shuttle-Bus. Endlich sind wir da, im Luxor - unser Lieblingshotel, in dem wir bereits letzten September logiert haben. Nach einem kurzen Schönheitsschlaf machen wir uns bereit für den Ausgang. Für den ersten Abend haben wir uns nur das Excalibur vorgenommen, wo wir was essen. Nach einem Schlummertrunk im Hotel erholen wir uns von der Reise. |
| 2. Tag: Just relax | ||
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Am Morgen strahlt uns erwartungsgemäss die Sonne entgegen und im
klimatisierten Hotelzimmer lässt sich nur erahnen, wie heiss es
draussen bereits wieder ist. Wir beschliessen, den Tag am Pool zu
verbringen. Welch ein Gefühl, ein kühles Bier und der Blick auf die
Pyramide. Zwischendurch ein kühles Bad - was will man mehr. Gegen Abend ist wieder Ausgang angesagt. Ein kurzer Abstecher ins benachbarte Mandalay Bay hat sich nur schon der hübschen Servier-Girls wegen gelohnt! Weiter auf unserer Safari gelangen wir ins New York New York, wo wir etwas essen. Weiter führt uns unser Ausflug zum Bellagio. Das Wasserspiel vor dem Hotel ist grandios und sicher eine der sehenswertesten Attraktionen in Las Vegas. Gleich gegenüber steht das Paris, wo der nächste Drink fällig wird. Wir geniessen die europäische Atmosphäre und wäre da nicht der höllische Lärm von abertausenden Spielautomaten (nicht übertrieben!) könnte man meinen, man sitze im Freien in einem Bistro, mitten in Paris. Langsam macht sich wieder die Müdigkeit bemerkbar und wir schlendern bei nächtlichen Temperaturen von über 25 Grad zurück in unser Hotel, wo uns noch ein Schlummertrunk erwartet. |
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| 3. Tag: Ab in die Wildnis | ||
| Schon in aller Herrgottsfrühe stehen wir auf. Auch heute Sonne pur. Das ist gut so, denn wir mieten uns heute ein Cabriolet und flüchten über's Weekend aus der Stadt. Ein Taxi bringt uns zur Autovermietung nahe dem Flughafen und einige Minuten später fahren wir bereits den Strip hoch in 'unserem' Chevi Camaro Cabrio. Unsere Tour führt uns zunächst zum Hoover Dam, welcher den Lake Mead staut. Na ja, ganz schön, aber für Schweizer nicht gerade umwerfend. Mittlerweile ist es dermassen heiss geworden, dass wir unser Autodach schliessen und von der Klimaanlage profitieren. Die Route führt weiter dem Lake Mead entlang. Ab Longdale nehmen wir die I15 ostwärts bis St. George. Anschliessend zweigen wir ab Richtung Norden via Santa Clara bis Enterprise. Die Strasse führt durch eine wunderschöne Gegend und auch ein Pass ist dabei. Eigentlich wollten wir in Enterprise übernachten, aber das einzige Motel in dieser gottverlassenen Gegend lässt unsere Herzen nicht gerade höher schlagen, so dass wir beschliessen, noch ein Stückchen weiter zu fahren. Bei Beryl Junction erwarten uns lediglich 2..3 Häuser. Auch unsere Hoffnungen, in Modena (nomen est omen?) eine Unterkunft zu finden, zerschlagen sich. Ausser einer Bahnlinie, eines mit Brettern verbarrikadiertes Hotel und einige Bruchbuden gibt es nichts, aber auch gar nichts. Also weiter auf der 319er. Es wird langsam dunkel und die Sehnsucht nach Bier, Dusche, Essen und Bett (in dieser Reihenfolge) steigt und steigt. In Caliente schliesslich werden wir fündig. Es ist ein Ort, wo sich Hasen und Füchse noch Gute Nacht wünschen, Provinz pur. Nach einer bescheidenen Mahlzeit kehren wir zurück in unser Motel, wo wir uns vom TV in den Schlaf lullen lassen. | ![]()
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| Last update: 26.01.2006 | © 2006 by www.birdys.ch | |