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| 22. Tag: Monkey Mia | ||
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Ein sonniger, aber äusserst windiger Tag begrüsst uns. Nach dem Kaffee begeben wir uns an den Strand, wo morgens immer Delphine gefüttert werden. Es warten bereits viele Schaulustige und die Delphine sind auch schon da, neun Stück, begleitet von zwei Pelikanen. Eine Rangerin von der lokalen Delphin-Forschungsstation erzählt viele interessante Dinge und zum Schluss dürfen ein paar Kinder die Tiere füttern. Ganz nett. Nach der Fütterung setzen wir uns ins Restaurant und geniessen die herrliche Aussicht bei einem feinen Cappucino. Das anschliessend geplante Schnorcheln fällt leider ins Wasser, da gerade Ebbe herrscht. Am Nachmittag nehmen wir ein erfischendes Bad im Swimmingpool. Gegen Abend versuchen wir es nochmals mit Schnorcheln, doch kaum bin ich hüfttief im Wasser, ruft mich ein Typ wild gestikulierend ans Ufer zurück. Auf meine Frage, was denn los sei erklärt er mir, dass vorhin ein ca. 2 m langer Tiger Shark um uns herum geschwommen sei (Schluck!). Die Bucht heisst also nicht umsonst 'Shark Bay'! Wir sind froh, dass nichts passiert ist und feiern unser Glück mit einem feinen Abendessen im Restaurant, wo wir hervorragend speisen. Absolut empfehlenswert! | |
| 23. Tag: Monkey Mia - Nanga - Monkey Mia (171 km) | ||
| Nach dem Frühstück schauen wir uns nochmals die Delphinfütterung an und fahren dann los. Unser Ziel ist 'Nanga', laut Reiseberichten ein lauschiges Plätzchen in der Nähe der 'Shell Beach' mit einem hervorragenden Seafood-Restaurant. An der 'Shell Beach' machen wir einen Fotohalt. Die Beach besteht statt aus Sand aus einer mehreren Metern dicken Schicht von kleinen Muscheln. Das ist aber auch gerade alles. Ich hatte mehr erwartet und bin etwas enttäuscht. Kurze Zeit später treffen wir in Nanga ein. Wir buchen auf dem Campground für eine Nacht, was wir aber gleich wieder bereuen. Der Platz ist praktisch verlassen, der Strand nicht sonderlich und das viel gepriesene Restaurant ist geschlossen. So entschliessen wir uns, wieder nach Monkey Mia zurückzukehren, wo wir gegen Mittag eintreffen. Diesmal erhalten wir einen Standplatz direkt an der Beach mit einer herrlichen Aussicht auf die 'Shark Bay'. Den Nachmittag verbringen wir nochmals am Pool und gegen Abend wagen wir nochmals ein Bad im Meer, aber ganz nahe am Ufer! Den Tag beschliessen wir mit einem feinen Schlummertrunk in der Bar. |
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| 24. Tag: Monkey Mia - Kalbarri (414 km) | ||
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Heute unternehmen wir den zweiten Versuch, von Monkey Mia wegzukommen.
An Nanga vorbei fahren wir bis zur Hwy. 1, wo wir rechts abbiegen und
Richtung Süden fahren. Nach rund 180 km biegen wir wieder nach rechts
und erreichen Kalbarri
gegen Mittag. Die Strecke ist nicht sehr abwechslungsreich, dafür haben
wir Rückenwind. In Kalbarri klappern wir zuerst alle Campgrounds ab und
entschliessen uns für den zentral gelegenen 'Murchison Park Caravan
Park' (A$ 20.-). Dort suchen wir uns ein schattiges Plätzchen und
machen uns anschliessend zu Fuss auf, den Ort näher zu erkunden. Es ist
schön hier und es hat eine Vielzahl von Shops und Restaurants. Im
'Black Rock Cafe' genehmigen wir uns einen Drink und reservieren uns
gleich einen Tisch für heute Abend, da ich in verschiedenen
Reiseberichten gelesen habe, dass man hier gut essen soll. Am Abend fotografieren wir den Sonnenuntergang, bevor wir uns ins Restaurant begeben. Dort bestellen wir einen 'Seafood platter' für zwei Personen (A$ 90.-) und warten gespannt, was nun kommt. Als das Essen serviert wird trauen wir unseren Augen nicht! Unsere kühnsten Erwartungen werden übertroffen! Von Languste über verschieden zubereitete Shrimps, verschiedene Muscheln und Fisch inklusive Rauchlachs gibt es alles, was man sich nur wünschen kann, und zwar so viel, dass wir gar nicht alles essen können! Einfach gigantisch! Seafood-Liebhaber mit grossem Hunger sind im 'Black Rock Cafe' bestens aufgehoben! |
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| Last update: 02.03.2006 | © 2006 by www.birdys.ch | |